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BayernLandesregierung Der Freistaat Bayern wird seit 2008 von einer Koalition aus CSU und FDP regiert. Nachhaltigkeit im Regierungsprogramm Auszug aus dem Koalitionsvertrag für die Legislaturperiode 2008-2013: d „Eine gesunde Umwelt ist ein wichtiger Teil der hohen Lebensqualität und Attraktivität Bayerns; sie zu erhalten, ist Verpflichtung gegenüber kommenden Generationen. Der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen ist den Koalitionspartnern im Rahmen einer generell am Prinzip der Nachhaltigkeit orientierten Politik ein wesentliches Anliegen. Wir richten unsere Politik am Leitbild der Nachhaltigkeit aus. Nachhaltige Entwicklung bedeutet den Erhalt der wertvollen ökologischen, ökonomischen und sozialen Grundlagen der heutigen und künftigen Generationen. Wichtig ist uns deshalb, die Nachhaltigkeit als Prinzip in allen Politikbereichen zu verankern. Dazu gehören solide Staatsfinanzen und wirtschaftlicher Wohlstand, eine gesunde Umwelt sowie Bildung und soziale Gerechtigkeit. Zu einer breiten Verankerung des Nachhaltigkeitsgedankens in Politik und Gesellschaft werden wir eine Nachhaltigkeitsstrategie erarbeiten. Alle relevanten gesellschaftlichen Gruppen sollen in diesen Prozess eingebunden werden. Wir werden mit der bayerischen Biodiversitätsstrategie in enger Kooperation mit den Landnutzern einen Beitrag zur Arten- und Sortenvielfalt sowie zur Erhaltung von Lebensräumen und deren Vernetzung leisten. Dies wollen wir u.a. mit Vertragsnaturschutz, Artenhilfsprogrammen, Vervollständigung von Biotopnetzwerken (z.B. „Grünes Band“), Renaturierungen, Förderung von Naturparken und Landschaftspflegeverbänden sowie einer Verminderung des Flächenverbrauchs erreichen. Dem Schutz des sensiblen Natur- und Lebensraums Alpen kommt besondere Bedeutung zu. Der Einhaltung der Protokolle der Alpenkonvention wird hohe Bedeutung zugemessen.“ Seite 39 Landesweiter Nachhaltigkeitsplan Seit Dezember 1997 gibt es die Bayern-Agenda 21 für eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung in Bayern. Sie fasst die Leitvorstellungen für die nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung des Landes zusammen, wobei sie sich an der Rio-Agenda 21 orientiert. Des Weiteren soll sie als Grundlage und Orientierung für kommende Agendaprozesse dienen. Die zur Durchführung erforderliche Präzisierung und Übertragung des Nachhaltigkeitsprinzips auf Bayern erfolgt dabei stufenweise.
Die Umsetzung der in der Bayern-Agenda 21 d dargestellten Zielvorgaben und Handlungskonzepte in konkrete Maßnahmen und Initiativen erfolgt im Rahmen der verfügbaren Stellen und Haushaltsmittel. Mit dem Aktionsprogramm “Nachhaltige Entwicklung Bayern“ d legte die Bayerische Staatsregierung 2002 das Nachhaltigkeitskonzept für die kommenden Jahre vor. Dieses Aktionsprogramm enthält knapp und kompakt die wesentlichen Schritte auf dem Weg hin zum Ziel einer nachhaltigen Entwicklung für Bayern. In erster Linie versteht die bayerische Regierung darunter Umweltpolitik, sie will jedoch Nachhaltigkeit in allen Lebensbreichen erlangen. Besonders wird das Prinzip der Eigenverantwortung und die Zusammenarbeit verschiedener gesellschaftlicher Bereiche betont. Dies spiegelt sich auch im [INTERNER LINK] Umweltpakt wider. Insgesamt gibt es 12 Aktionsbereiche:
BayernTour Natur Die BayernTour Natur d wird seit 2001 durchgeführt und ist eine Gemeinschaftsaktion von Staat und Gesellschaft. Sie soll dabei helfen, den Menschen Flora und Fauna durch geführte Naturbegegnungen näher zu bringen, um so das Wissen und das Verständnis über die Zusammenhänge in der Natur zu erweitern. Ausgeführt wird die BayernTour Natur alljährlich vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit. Es setzt den Termin fest und lädt potenzielle Veranstalter (Einzelpersonen, Vereine, Verbände, Umweltbildungseinrichtungen, Gemeinden, Behörden usw.) ein, sich zu beteiligen. Im Jahr 2008 nahmen 746 Veranstalter teil, die 2900 Veranstaltungen organisierten. Eine Steigerung von 10% zum Vorjahr. Der größte Teil, 22%, wurde von Naturschutzverbänden organisiert, es folgen Tourismuseinrichtungen und Naturparke mit 20%, sowie "Diverse Umweltorganisationen" mit 15%. Einzelanbieter machten 10% aus, staatliche Stellen 8% (siehe Rückblick 2008 d . Nachhaltigkeit in der Praxis
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[ Zuletzt geändert: 02.09.2010 12:05:42 ]
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