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Sachsen-Anhalt: Agenda 21Auf der Internetseite des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt hieß es bis zum Ende des Jahres 2008 zum Agenda 21-Prozess: "Was zu tun ist... Fachleute aus aller Welt sind sich einig: Wir müssen die Probleme unserer Zeit gemeinsam angehen, wenn wir unseren Planeten künftigen Generationen mit gutem Gewissen übergeben wollen. ... Entstanden ist die Agenda 21, ein weltweites Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert. ... Das zentrale Anliegen der Agenda 21 ist "Nachhaltigkeit". ... Unsere heutige Lebensweise sichert leider nicht die wirtschaftlichen und sozialen Grundbedürfnisse aller Menschen. Zugleich verbraucht unsere Art zu wirtschaften mehr natürliche Ressourcen als nachwachsen können, und wir geben mehr Abfallstoffe und Emissionen an die Natur zurück, als sie verkraften kann. Es sollte Ziel sein, zu einer Wirtschaftsweise zu gelangen, die sich innerhalb der Nutzungsgrenzen des Naturhaushaltes bewegt ... [in den Bereichen] Wohnen, Ernährung, Landwirtschaft, Konsum, Freizeit, Mobilität und Arbeit. Es umzusetzen bedeutet, von den Zinsen zu leben und nicht vom Kapital. Aus den Thesen für eine Landesagenda: "Sachsen-Anhalt bekennt sich zum Leitbild einer nachhaltigen, umweltgerechten und zukunftsfähigen Entwicklung und beteiligt sich aktiv an der globalen Umsetzung der Agenda 21." Dies soll unter Berücksichtigung sozialer, ökonomischer und ökologischer Aspekte statt finden. Das von der Landesregierung finanzierte Netzwerk Zukunft Sachsen-Anhalt e.V. d mit Sitz in Magdeburg unterstützt die Agenda 21-Prozesse, indem es Visionen für eine bessere Zukunft sammelt, entwickelt und neue Dialogverfahren vorstellt und begleitet. Zur Beratung und Vernetzung aller Agenda 21-Akteure und Interessenten hat das Netzwerk Zukunft die landesweite Koordinierungsstelle Lokale Agenda 21 d eingerichtet. Hier können in einer Datenbank alle dazu gehörenden Projekte, Publikationen und Veranstaltungen angesehen werden. Ab März 2009 heißt es auf der Internetseite des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt zum Agenda-21-Prozess: "Agenda-21/Nachhaltige Entwicklung - Heute nicht auf Kosten der Armen, der Dritten Welt und unserer Kinder und Enkel leben" Viele Bürger engagieren sich in den Kommunen und Regionen des Landes für eine wirtschaftlich, sozial und ökologisch ausgewogene Entwicklung im Rahmen zahlreicher Einzelprojekte und Initiativen, in Agenda 21- oder Nachhaltigkeitsprozessen. Der Erhalt und die Verbesserung der Lebensqualität einzelner Menschen, gesellschaftlicher Gruppen, der Zusammenhalt der Gesellschaft, die Entwicklung der Kommunen und Regionen sind anspruchsvolle Aufgaben und Ziele nicht nur für Politik, Wissenschaft und Wirtschaft, sondern auch für bürgerschaftliches Engagement." Das heißt, es gibt einen neuen, jetzt konkreten Bezug zur Nachhaltigkeit, verbunden mit dem Thema Ökologie. Themen und ProjekteDie Koordinierungsstelle Lokale Agenda-21 d definiert folgende Themenbereiche:
Historische Entwicklung
Dokumente
Interne Links
Externe Links
[ Zuletzt geändert: 22.03.2010 14:13:41 ]
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