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12. BT - EK zum StoffstrommanagementDie Enquete-Kommission des 12. Deutschen Bundestages - Schutz des Menschen und der Umwelt - Wege zum nachhaltigen Umgang mit Stoff- und Materialströmen sieht als Ansatz zur Verwirklichung einer nachhaltig zukunftsverträglichen Entwicklung den aktiv gestaltenden Umgang mit Stoffen "von der Wiege bis zur Bahre", kurz das Stoffstrommanagement. So sollen Stoffströme durch eine entsprechende Änderung der Rahmenbedingungen in eine umweltverträglichere Richtung gelenkt werden. Dabei kommen die Zielvorgaben aus dem ökologischen und ökonomischen Bereich, unter Berücksichtigung von sozialen Aspekten. Stoffstrommanagement orientiert sich an Umweltzielen. Die Kommission hält allerdings die bisherigen Ansätze zur Erarbeitung solcher Umweltziele für nicht ausreichend. Stoffstrommanagement gliedert sich in fünf Schritte (grob):
Zu den Akteuren des Stoffstrommanagements geht es hier. Die Enquete-Kommission hat beispielhaft verschiedene Stoffströme betrachtet, zum einen Einzelsubstanzen wie Cadmium, Benzol, das Treibgas R 134a und andere FCKW-Ersatzstoffe. Zum anderen wurden bestimmte Bedürfnisfelder wie Textilien/Bekleidung, Mobilität/Verkehr und der Produktionssektor Chlorchemie (insbesondere PVC und chlorierte Lösemittel) näher betrachtet. Dabei hat die Kommission sechs Problemfelder ausgemacht, die schwerpunktmäßig die Überlastung der Umwelt durch Stoffeinträge betreffen (siehe 3. Grundregel) und die daher vorrangig eines Stoffstrommanagements bedürfen:
[ Zuletzt geändert: 11.04.2005 18:59:43 ]
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