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Baden-W'berg: Nachhaltigkeitsstrategie


Landesweite Nachhaltigkeitsstrategie

Unter dem Motto "Jetzt das Morgen gestalten" (pdf) sollen alle Akteure des gesellschaftlichen Lebens an einem Tisch versammelt werden, um gemeinsam und fachübergreifend Entwicklungen und Handlungsmöglichkeiten für die Zukunft zu entwickeln.

Dabei gilt es v.a. den „Herausforderungen demografischer Wandel, Globalisierung, Klimaveränderung, Ressourcenknappheit, Rückgang der biologischen Vielfalt, Integration und Immigration“ zu begegnen, „da es nötig ist über den Tag hinaus zu denken und die Zukunft verantwortungsbewusst zu gestalten.“ Die Nachhaltigkeitsstrategie wurde in der Koalitionsvereinbarung 2006 - 2011 angekündigt. Die erste Nachhaltigkeitskonferenz am 12.03.2008 verständigte sich auf 80 Ziele und elf Projekte mit einem Fördervolumen von 2,1 Millionen Euro.

Gliederung

Verantwortlich für alle Bereiche der Nachhaltigkeitsstrategie sind der Ministerpräsident Oettinger und das Umweltministerium mit Tanja Gönner als Ministerin. Sie werden unterstützt durch die Nachhaltigkeitskonferenz d und den Nachhaltigkeitsbeirat.

Die Nachhaltigkeitsstrategie hat zwei Ebenen:
  • eine operative Ebene, auf der konkrete Projekte gestartet werden und
  • eine strategische Ebene in der die Ziele (pdf) für eine nachhaltige Entwicklung zusammengetragen werden.

Die Projekte und Beschlussfassungen werden verschiedenen Bereichen d zugeordnet:
  • Zukunftsfähige Energieversorgung und -nutzung (Ökologische Verträglichkeit/Klimawandel, Versorgungssicherheit, Robustheit der Energieversorgung, Energieeffizienz und Energieeinsparung, Erneuerbare Energien (Biomasse-Nutzung, neue Kraftstoffe), Wettbewerbsfähigkeit (Verbraucher/Energiekosten))
  • Produzieren und Arbeiten (Abfall als Ressource und Hochwertige Lebensmittel)
  • Zukunftsfähige Entwicklung von Städten (Integration von Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Ausgewogene Siedlungsentwicklung, Stadt-Umland-Beziehungen, Verkehrsinfrastruktur, Mobilität in Ballungsräumen, Flächenverbrauch)
  • Lebensqualität: Gesunde Ernährung und Konsum (Verbraucherschutz, Sichere Lebensmittel,Verringerung möglicher Gesundheitsrisiken) und Hohe Lebensqualität in einer intakten Umwelt (Luft, Wasser, Boden, Lärmminderung, Gesunde Innenräume)
  • Zukunftsfähige gesellschaftliche Entwicklung: Integration – Miteinander leben (Integration von Ausländern in das soziale Umfeld, Entschärfung sozialer Brennpunkte, Gewaltprävention) und Bildung für Nachhaltige Entwicklung (UN-Dekade für Nachhaltige Entwicklung), sowie soziale und kulturelle Balance (Gesellschaftliche Werte-Diskussion, Erhalt von Grundwerten bei pluralistischen Lebensstilen, Stärkung von sozialem, bürgerschaftlichem Engagement)
  • Aufgrund der enormen Bedeutung des Bereiches Bildung enschied im Sommer 2007 der Ministerrat von Baden-Württemberg zusätzlich das Themenfeld "Bildung und Wissen als Motoren für eine nachhaltige Entwicklung" aufzunehmen. Die konzeptionelle Ausarbeitung in diesem Bereich läuft noch.

Links

[ Zuletzt geändert: 22.03.2010 12:51:49 ]