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14. BT - EK Nachhaltige Energie


Der Schutz der Erdatmosphäre sowie dem Schutz des Menschen und der Umwelt waren bereits Gegenstand von früheren Enquete-Kommissionen des Deutschen Bundestages. Deren Arbeitsergebnisse zeigten, dass der Energiepolitik eine gewichtige Rolle innerhalb der nachhaltigen Entwicklung zukommt.

Mit der Ratifizierung des EG-Rechtsaktes über die gemeinsame Erfüllung des Kyoto-Protokolls hat sich die Bundesrepublik Deutschland verpflichtet, ihre Treibhausgas-Emissionen im Zeitraum von 2008 bis 2012 um 21 % gegenüber 1990 zu reduzieren. Die Ziele des Nationalen Klimaschutzprogramms d vom 18. Oktober 2000 sind sogar noch weitergehend:
  • Minderung der CO2-Emission bis 2005 gegenüber 1990 um 25 %
  • Minderung der Emissionen der sechs Treibhausgase des Kyoto-Protokolls im Zeitraum 2008 bis 2012 im Rahmen der EU-Lastenverteilung um 21 %. Die Basisjahre sind 1990 für CO2, Methan (CH4), Lachgas (N2O) und 1995 für teilhalogenierte (H-FKW) sowie nicht halogenierte Fluorkohlenwasserstoffe (FKW)und SF6 (Schwefelhexafluorid).

Darüber hinaus hat sich die Bundesregierung folgende weitere Ziele gesetzt:
  • Verdoppelung des Anteils der erneuerbaren Energien bis 2010 gegenüber heute und weitere deutliche Steigerung des Anteils der erneuerbaren Energien nach 2010.
  • Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung durch eine Quotenregelung mit dem Ziel, die CO2-Emissionen zusätzlich um 10 Mio. Mg bis 2005 und um 23 Mio. Mg bis 2010 zu senken.
  • Deutliche Steigerung der Energieproduktivität in den kommenden Jahren.

Am 17. Februar 2000 hat der Deutsche Bundestag daher auf gemeinsamen Antrag fast aller Fraktionen (ohne PDS) die Enquete-Kommission "Nachhaltige Energieversorgung unter den Bedingungen der Globalisierung und der Liberalisierung d " eingesetzt. Ausgangspunkt der Arbeiten sind die kurz-, mittel- und langfristigen Klimaschutzziele. Ein Ergebnis der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages zum Klimaschutz war es, dass 80 % der Emissionen der Industriestaaten bis zum Jahr 2050 eingespart werden müssen.

Das von der Enquete-Kommission beschlossene Arbeitsprogramm enthielt folgende Schwerpunkte:
  • Verständigung über Nachhaltigkeitsziele und -regeln für den Energiebereich
  • Globale, europäische und nationale Situationsanalyse und Perspektiven
  • Analyse der verschiedenen Optionen und Potenziale der künftigen Energieversorgung und -nutzung im Hinblick auf Nachhaltigkeit,
  • Analyse von Instrumenten und Handlungsmöglichkeiten für eine nachhaltige Energieversorgung,
  • Energieszenarien - Ausgestaltung einer nachhaltigen Energieversorgung Deutschlands im europäischen und globalen Kontext,
  • Handlungsempfehlungen für die Umsetzung von Strategien für eine nachhaltige Energieversorgung.

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[ Zuletzt geändert: 19.05.2006 14:03:13 ]