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Marrakesch-ProzessAuf dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg im September 2002 wurde die Entwicklung eines Zehn-Jahres-Rahmen (pdf) zur Verankerung nachhaltiger Grundsätze bei Konsum und Produktion beschlossen. Eine Konkretisierung dieses allgemeinen Zieles wurde auf der internationalen Startkonferenz in Marrakesch vorgenommen.
Der Prozess wird von der UNEP (Umweltprogramm der Vereinten Nationen) und der UN-DESA d (UN-Organisation für ökonomische und soziale Angelegenheiten) geleitet. Er umfasst Programme zu nachhaltigem Konsum und nachhaltiger Produktion (Lebenszyklusanalyse, Umweltzeichen, Ökodesign, etc.). Der Prozess soll von den Industrieländern angeführt und finanziert werden. Im Abstand von zwei Jahren wird auf internationalen Konferenzen über den Fortschritt des Prozesses berichtet. Nachfolgekonferenzen
Der Marrakesch-Prozess will folgende Aktionen anstoßen:
In Deutschland unterstützen der (Dialogprozess Konsum) und das UNEP/Wuppertal Institute Collaborating Center for Sustainable Consumption and Production d (CSCP) den Marrakesch-Prozesses. Von besonderer Bedeutung sind auch die (Task Forces), durch die Industrieländer Entwicklungsländern freiwillig weitere Unterstützung bieten. Parallel zu den internationalen Folgekonferenzen gibt es Regionalkonferenzen, auf denen unter besonderen regionenspezifischen Aspekten die verschiedenen Themen behandelt werden. Folgende Regionalkonferenzen wurden bislang durchgeführt:Lateinamerika und die Karibik
Nordamerika
Asien und pazifischer Raum
Westasien
Afrika
Europa
Links
[ Zuletzt geändert: 11.03.2010 09:34:39 ]
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