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ÖRK - Ökumenischer Rat der KirchenDer ÖRK d ist eine Gemeinschaft von mittlerweile 342 Kirchen in über 120 Ländern auf allen Kontinenten und aus praktisch allen christlichen Traditionen, mit rund 400 Mio. Mitgliedern. Er wurde 1948 gegründet. Seine Berufung lautet: "Das Zusammenleben aller Menschen in Gerechtigkeit und Frieden zu fördern." Aus der Selbstdarstellung d : "Der ÖRK ist eine internationale Gemeinschaft christlicher Kirchen, deren Fundament Begegnung, Dialog und Zusammenarbeit sind und die in Jesu Gebet für die Einheit seiner Kirche wurzelt. Der ÖRK wurde gegründet, um der ökumenischen Bewegung - dem Bemühen um die Wiederherstellung der Einheit der Kirche - zu dienen und sie voranzubringen, indem er seine Mitglieder ermutigt, sich gemeinsam dem Evangelium zu verpflichten. Die Kirchen, die dem Ökumenischen Rat angehören, beten darum, dass das Gottesvolk in seinem Zeugnis und Dienst an der Welt erneuert werde und dem Evangelium treu sein möge." Aus der Pressemitteilung d des ÖRK zum Weltgipfel in Johannesburg: "Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) sowie Vertreter und Vertreterinnen aus Mitgliedskirchen und weltweiten Gemeinschaften haben die Nacharbeit zur Rio-Konferenz in den vergangenen zehn Jahren verfolgt und am Vorbereitungsprozess für den Gipfel teilgenommen. Das speziell zu diesem Zweck eingerichtete ökumenische Team wird auf der Schlusstagung des Vorbereitungsausschusses vom 27. Mai - 7. Juni auf Bali (Indonesien) und auf dem Gipfel selbst zugegen sein. Hintergrund Seit mehr als zwanzig Jahren bemüht sich der ÖRK, innerhalb seiner weltweiten Mitgliedschaft ein Verständnis der integralen Beziehung zwischen sozialer Gerechtigkeit, menschlicher Entwicklung und Umweltschutz aufzubauen, das vom Glauben her definiert ist. Angesichts dessen, was zehn Jahre nach dem Rio-Gipfel von 1992 erreicht ist, blickt die ökumenische Gemeinschaft mit einiger Besorgnis auf den Gipfel von Johannesburg und befürchtet, dass die Hoffnungen einmal mehr durch nicht eingelöste Versprechungen zerschlagen werden. Das Unvermögen, die Beschlüsse und Empfehlungen von Rio umzusetzen, wie auch die unerfüllten Erwartungen, die an den Gipfel für Entwicklungsfinanzierung in Monterrey (Mexiko) geknüpft wurden, sagen weit mehr über die Wirklichkeit aus, mit der wir es zu tun haben, als die bislang im Vorbereitungsprozess auf den Johannesburg-Gipfel abgegebenen Versprechungen. In den zehn Jahren seit Rio ist das Konzept der "nachhaltigen Entwicklung", das die Notwendigkeit der Entwicklung mit dem Konzept der Nachhaltigkeit verknüpft, unterminiert worden vom unaufhaltsamen Vormarsch der unternehmensbestimmten, marktorientierten Wirtschaftskräfte und deren globaler Verbreitung. Das zugrunde liegende Entwicklungsparadigma mit seiner starken Betonung des wirtschaftlichen Wachstums und der Ausdehnung des Marktes dient zuallererst den Interessen der mächtigen Wirtschaftsplayer. Die armen Bevölkerungsschichten sind noch stärker an den Rand gedrängt worden, während sie gleichzeitig mehr und mehr ihrer grundlegenden Lebenssicherheiten beraubt werden: Zugang zu Land, Wasser, Nahrungsmitteln, Arbeit, grundlegenden Versorgungsdiensten sowie eine gesunde Umwelt. Welthandel, Finanzinvestitionen und Partnerschaften zwischen privatem und öffentlichem Sektor funktionieren immer noch nach demselben Muster. " - Mehr d - Links
[ Zuletzt geändert: 11.04.2005 16:18:50 ]
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