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Entwicklungs-NGOs


Agenda 21 Kapitel 3 besagt:

ARMUTSBEKÄMPFUNG - Nachhaltige Sicherung der Existenzgrundlagen armer Bevölkerungsgruppen



Handlungsgrundlage

3.1 Die Armut stellt ein komplexes, vielschichtiges Problem dar, dessen Ursachen sowohl im nationalen wie auch im internationalen Bereich angesiedelt sind. Es gibt keine einheitliche Lösung, die sich für eine weltweite Anwendung eignet. Stattdessen sind länderspezifische Programme zur Bekämpfung der Armut und internationale Bemühungen zur Unterstützung nationaler Anstrengungen sowie ein parallel dazu laufender Prozeß der Schaffung günstiger internationaler Rahmenbedingungen grundlegende Voraussetzungen für die Lösung dieses Problems. Die Ausrottung von Armut und Hunger, eine größere Ausgewogenheit der Einkommensverteilung und die Erschließung und Weiterentwicklung menschlicher Ressourcen bleiben weiterhin die größten Herausforderungen überall auf der Welt. Der Kampf gegen die Armut liegt in der gemeinsamen Verantwortung aller Länder.



3.2 ... Eine konkrete Strategie zur Armutsbekämpfung ist daher eine der Grundvoraussetzungen für eine gesicherte nachhaltige Entwicklung. Eine wirksame Strategie, mit deren Hilfe Armuts-, Entwicklungs- und Umweltprobleme zur gleichen Zeit angegangen werden können, soll sich zuerst schwerpunktmäßig mit den Ressourcen, der Produktion und den Menschen befassen und Bevölkerungsfragen, eine bessere Gesundheitsversorgung, Bildung und Erziehung, die Rechte der Frau, die Rolle der Jugend und die der indigenen Bevölkerung sowie die örtlichen Gemeinschaften und einen demokratischen Beteiligungsprozess in Verbindung mit guter Regierungsführung mit einbeziehen. ..."

Die in Abschnitt 3.2 genannten Schwerpunkte sind auch die Schwerpunkte der Arbeit der meisten Entwicklungs-, 3.Welt- und Menschenrechts-NGOs. Neben den vielen lokalen und regionalen Aktivitäten und Initiativen sind insbesondere die folgenden überregionalen NGOs engagiert:

Weitere Links:
  • Eine Welt Internet Konferenz (EWIK d ),
  • Eine Welt d in der Schule Klasse 1-10
  • Oikocredit d (internationale Genossenschaft, die sich für weltweite Gerechtigkeit einsetzt, indem sie Kirchen und andere motiviert, ihre Rücklagen sozial verantwortlich zu investieren und damit benachteiligten Menschen durch Kredite eine Chance auf wirtschaftliche Eigenständigkeit zu geben) sowie
  • Kirchen und kirchliche Institutionen.

[ Zuletzt geändert: 20.11.2008 15:27:17 ]