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Zwischen Stockholm und Rio


Die erste Umweltkonferenz der Vereinten Nationen 1972 in Stockholm hatte deutlich gemacht, dass die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen des Menschen große Anstrengungen und ein noch nie dagewesenes Ausmaß an internationaler Zusammenarbeit erfordern würde. Eine Reihe von Abkommen und Konferenzen, die diesem Ziel dienen sollten, folgten, u.a.

1972

Übereinkommen von Oslo zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch das Einbringen durch Schiffe und Luftfahrzeuge vom 12.2.1972 (Oslo-Konvention OSCOM)

1973

Washingtoner Artenschutzübereinkommen

1974

Übereinkommen von Paris zur Verhütung der Meeresverschmutzung vom Land aus vom 4.6.1974 (Paris-Konvention PARCOM); 1992 wurden OSCOM und PARCOM durch OSPARCOM d , das Übereinkommen zum Schutz des Nordostatlantiks, abgelöst (OSPAR-Kommission OSPARCOM d )

1974

Helsinki-Konvention d zum Schutz der Meeresumwelt des Ostseegebietes (Helsinki-Kommission HELCOM d )

1979

Weltklimakonferenz, in Genf

1982

Weltcharta für die Natur

1985

Wiener Konvention zum Schutz der Ozonschicht

1987

Internationale Konferenz zum Schutz der Ozonschicht, Montreal

1988
Weltklimakonferenz in Toronto

1989

Europäische Charta Umwelt und Gesundheit


Die internationale Entwicklungs- und Umweltpolitik wurde vor allem durch Berichte stark geprägt, die z.T. aus ganz unterschiedlicher Sicht die verschiedenen Abhängigkeiten und Wechselwirkungen von Umweltzerstörung, Bevölkerungswachstum und sozialer Ungerechtigkeit beschrieben und Vorschläge für ein Abwenden der sonst unausweichlichen Weltkrise machten:

1980

Das Überleben Sichern - Der Brandt-Report

1980

Global 2000 - Der Bericht an den Präsidenten der USA

1987

Our Common Future - Der Brundtland-Report

[ Zuletzt geändert: 20.10.2008 14:06:25 ]