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Mecklenburg-VorpommernLandesregierung Der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern wurde im Jahr 2006 erstmals für eine Legislaturperiode von fünf Jahren gewählt. Er nahm am 16. Oktober 2006 die Arbeit auf und wird von einer Großen Koalition aus SPD und CDU regiert. Im September 2008 trat der seit dem Jahr 1998 amtierende Ministerpräsident Harald Ringstorff "aus Altersgründen" zurück. Sein Nachfolger, Erwin Sellering, ist seit dem 6. Oktober 2008 Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern. Nachhaltigkeit im Regierungsprogramm In der Halbzeitbilanz der Landesregierung zur 5. Wahlperiode aus dem Jahr 2008, befassen sich die Kapitel 16 (Saubere Umwelt) und 17 (Sichere und nachhaltige Energieversorgung) mit Themen der Nachhaltigkeit. Den gesamten Text der Halbzeitbilanz können Sie hier d einsehen. Der Koalitionsvertrag aus dem Jahr 2006 greift nachhaltigkeitsrelevante Aspekte auf, so z.B. im Kapitel IV zum Thema Umwelt d . Des Weiteren finden Sie hier im Lexikon eine Zusammenfassung des Koalitionsvertrages aus dem Jahr 2002. Die folgenden Gliederungen bieten einen Überblick über die thematische Ausrichtung der Verträge: Nachhaltigkeit in der Praxis Auf den Seiten des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz d gibt es einen Überblick über wichtige Linkadressen zum Thema Umwelt in Mecklenburg-Vorpommern d . Hier im Lexikon finden Sie einen Überblick über die Entwicklung des Prozesses zur Lokalen Agenda 21 in Mecklenburg-Vorpommern sowie zu wichtigen "Schritten für eine nachhaltige Entwicklung im Umweltbereich" in Mecklenburg-Vorpommern. Umweltallianz Mecklenburg-Vorpommern Am 31.08.2001 wurde durch den Umwelt- und Wirtschaftsminister, die Präsidenten der IHK, der Handwerkskammern sowie der Vereinigung der Unternehmensverbände M-V die Umweltallianz Mecklenburg-Vorpommern gegründet. Dies ist ein freiwilliger Zusammenschluss der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern und der unterzeichnenden mecklenburg-vorpommerschen Wirtschaft, welcher eine langfristige Zusammenarbeit begründet. Als Ziel steht die ständige Verbesserung der Rahmenbedingungen für eine nachhaltige und umweltverträgliche Wirtschaftsentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern, wobei umwelt- und wirtschaftspolitische Ziele gleichrangig behandelt werden. Die Umweltallianz fungiert als Forum, welches es den Partnern ermöglicht, Beiträge zur Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern einzubringen. Wesentliche Bestandteile der Umweltallianz sind das Öko-Audit und die Lokale Agenda 21, sowie der Beirat "Umweltallianz", der im Dezember 1999 als Wissenschaftlicher Beirat des Umweltministeriums einberufen wurde. Dieser Beirat fördert die Fortentwicklung und Anpassung der Umweltallianz d an neue Herausforderungen und sichert die Zusammenarbeit der Partner, so dass ein kontinuierlicher Prozess entsteht. Im Wortlaut der Umweltallianz d werden die Vorgehensweise sowie konkrete Ziele festgeschrieben. Die Broschüre "Beitrag der Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern zur Nachhaltigen Entwicklung" (pdf) d gibt eine Zusammenfassung über die Umweltallianz. Allianz Umwelt und Landwirtschaft Neben der "Umweltallianz Mecklenburg-Vorpommern" gibt es einen weiteren Zusammenschluss unter dem Namen "Allianz Umwelt und Landwirtschaft" d in Mecklenburg-Vorpommern. In der Präambel d dieser Allianz steht als grundlegende Aussage: "Die Allianz "Umwelt und Landwirtschaft" erkennt .. die Ziele der Umweltallianz Mecklenburg-Vorpommern hinsichtlich der ständigen Verbesserung der Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern [an]. Sie will diese für die spezifischen Bedingungen landwirtschaftlicher Betriebe konkretisieren." Die Unterzeichner der Allianz im Jahr 2002 sind der Bauernverband M-V e.V., der Verein der Landwirte im Nebenerwerb e.V., das Agrarbündnis M-V sowie der Landwirtschafts- und Umweltminister. Drei Ziele der Nachhaltigkeit sollen von gleichrangiger Bedeutung sein, so die "gleichberechtigte Verwirklichung ökologischer, ökonomischer und ethisch-sozialer Aspekte der Landnutzung". Als Handlungsfelder wurden der Erhalt der biologischen Vielfalt, Schutz des Bodens, Schutz der Gewässer, Sicherung des Landschaftswasserhaushalts, Sicherung der Luftgüte durch Begrenzung der Emissionen, Verbesserung des Tierschutzes und artgerechte Haltung von Tieren, Erhalt der landestypischen Kulturlandschandschaft, Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe u.v.m. vereinbart. Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der "Allianz Umwelt und Landwirtschaft" d . Energieland 2020 Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus hat für Mecklenburg-Vorpommern ein Projekt mit dem Namen "Energieland 2020" gestartet. Dabei soll die Energiepolitik zusammengeführt werden mit Klimaschutzzielen, so dass eine "nachhaltig gestaltete Energiepolitik" entsteht. Diese Energiepolitik "soll ökonomische, ökologische und soziale Belange gleichrangig berücksichtigen und die Energieversorgung möglichst sicher, preisgünstig und umweltverträglich gestalten." Das Ministierum hat für das "Energieland 2020" d acht Leitlinien entwickelt: "Langfristig stabile und günstige Energiepreise, Ausbau der Strom- und Gasnetze, Energiestandort Lubmin, Erneuerbare Energien/Nachwachsende Rohstoffe, Klimaschutz, Energieeffizienz, Abfall- und Energiewirtschaft, Technologieförderung/Innovationen, Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen." Eine ausführliche Darstellung der Leitlinien finden Sie auf den Seiten des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus d . Hier finden Sie auch Publikationen und weitere Informationen zu den folgenden Themen: Land hat Zukunft - Mecklenburg-Vorpommern 2020 d - Entwicklungstrends und Visionen für die ländlichen Räume: Perspektivpapier aus dem Jahr 2007, welches "die Lage der ländlichen Räume im Hinblick auf die Faktoren Bevölkerung und Demokratie, Arbeit und Wirtschaft, Umwelt, Infrastruktur und Lebensqualität sowie Agrarwirtschaft und Märkte" beschreibt. Davon ausgehend werden vier Entwicklungstrends beschrieben: Lebenslanges Lernen, Gesundheit - Bewegung - Ernährung, Schutz der natürlichen Ressourcen sowie Energie und Mobilität.
Akademie für Nachhaltige Entwicklung Mecklenburg-Vorpommern Im November 2001 wurde die Bildung eines Fördervereins "Nachhaltige Entwicklung, Umwelt- und Naturschutz" mit dem Ziel der Gründung einer "Akademie für Nachhaltige Entwicklung Mecklenburg-Vorpommern d " als Stiftung bürgerlichen Rechts beschlossen. Die Ziele der Akademie sind es, Akteure, Ideen, Projekte und Diskussionsebenen der Nachhaltigkeit zu vernetzen und damit Entwicklungsperspektiven für Mecklenburg-Vorpommern zu schaffen. Auf Veranstaltungen in den Jahren 2004 und 2006 wurden mögliche Prozedere sowie Handlungsschwerpunkte d vorgestellt. Dazu heißt es weiter: "Hier wurden die regionalen Erfahrungen in einen globalen Zusammenhang gestellt und Empfehlungen abgeleitet, sowohl für die lokalen Akteure als auch für die Politik in ihrer Steuerungsverantwortung. Ziel war und ist es, sowohl bei der Projektförderung als auch bei den Kongressen, mit Hilfe der Stiftungsmittel „Steuerungsimpulse für eine Nachhaltige Entwicklung“ (SINE) zu entwickeln, also die geeignete Verknüpfung zwischen den Initiativen der mündigen Bürger und einer politischen Agenda für das Land Mecklenburg-Vorpommern zu finden, die in ein Verwaltungshandeln mündet, das nachhaltiges Tun stimuliert." Dokumente zum Thema Nachhaltige Enwicklung Konzept zum Schutz und zur Nutzung der Moore. Fortschreibung des Konzeptes zur Bestandssicherung und zur Entwicklung der Moore. d Interne Links
Externe Links
[ Zuletzt geändert: 14.04.2010 10:57:21 ]
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